Häufige Fragen


Einleitung

Der Entschluss, eine Psychotherapie zu beginnen, wirft oft viele Fragen auf.

Manche betreffen den organisatorischen Ablauf.

Andere beschäftigen sich mit Unsicherheit oder der Frage, ob Psychotherapie überhaupt das Richtige ist.

Nachfolgend finden Sie Antworten auf Fragen, die mir häufig gestellt werden.

Sollte Ihre Frage nicht dabei sein, können Sie diese gerne im Erstgespräch oder bereits bei der Kontaktaufnahme stellen.



Muss ich bereits genau wissen, was mein Problem ist?

Nein.

Viele Menschen kommen mit dem Gefühl, dass etwas nicht mehr stimmig ist, können dies aber noch nicht genau benennen.

Das ist völlig in Ordnung.

Psychotherapie beginnt nicht mit einer fertigen Erklärung.

Gemeinsam entwickeln wir Schritt für Schritt ein besseres Verständnis Ihres Erlebens.


Wie läuft das Erstgespräch ab?

Das Erstgespräch dient dem gegenseitigen Kennenlernen.

Sie schildern Ihr Anliegen.

Ich erläutere meine Arbeitsweise und beantworte Ihre Fragen.

Gemeinsam überlegen wir, ob eine psychotherapeutische Begleitung für Sie passend sein kann.

Es besteht keinerlei Verpflichtung, anschließend eine Therapie zu beginnen.


Wie lange dauert eine Therapiesitzung?

Eine Therapieeinheit dauert 50 Minuten. 


Wie oft finden die Termine statt?

In den meisten Fällen findet die Psychotherapie einmal pro Woche statt.

Je nach Anliegen, Zielsetzung und persönlicher Situation können auch andere Intervalle sinnvoll sein.

Die Entscheidung treffen wir gemeinsam.


Wie lange dauert eine Psychotherapie?

Darauf gibt es keine allgemeingültige Antwort.

Jeder Mensch bringt seine eigene Geschichte, seine eigenen Fragen und sein eigenes Tempo mit.

Manche Anliegen lassen sich in wenigen Monaten gut bearbeiten.
Andere benötigen eine längere Begleitung.

Wichtiger als die Dauer ist für mich, dass der therapeutische Prozess zu Ihrem persönlichen Entwicklungsweg passt.


Brauche ich eine ärztliche Überweisung?

Nein.

Für eine psychotherapeutische Behandlung benötigen Sie grundsätzlich keine ärztliche Überweisung.

Je nach Krankenversicherung können bestimmte Voraussetzungen für einen Kostenzuschuss gelten.

Darüber informiere ich Sie gerne persönlich.


Gibt es einen Kostenzuschuss der Krankenkasse?

Je nach Krankenversicherung besteht die Möglichkeit eines Kostenzuschusses.

Die aktuellen Voraussetzungen ändern sich gelegentlich.

Gerne informiere ich Sie im Erstgespräch über die derzeit gültigen Möglichkeiten.


Unterliegen Psychotherapeut:innen der Verschwiegenheit?

Ja.

Als Psychotherapeut unterliege ich der gesetzlichen Verschwiegenheitspflicht.

Alles, was Sie im Rahmen der Psychotherapie erzählen, wird streng vertraulich behandelt.

Diese Verschwiegenheit bildet eine wesentliche Grundlage für eine vertrauensvolle Zusammenarbeit.


Was passiert, wenn ich einen Termin nicht wahrnehmen kann?

Bitte sagen Sie vereinbarte Termine spätestens 24 Stunden vorher ab.

Bei späteren Absagen oder Nichterscheinen muss ich das vereinbarte Honorar verrechnen, da der Termin kurzfristig in der Regel nicht mehr neu vergeben werden kann.

Ich danke Ihnen für Ihr Verständnis.


Muss ich über alles sprechen?

Nein.

Psychotherapie lebt von Vertrauen.

Sie entscheiden jederzeit selbst, worüber Sie sprechen möchten.

Es gibt keine Verpflichtung, Dinge zu erzählen, für die Sie sich noch nicht bereit fühlen.

Auch Schweigen kann manchmal Teil eines therapeutischen Prozesses sein.


Kann Psychotherapie auch helfen, wenn ich keine Diagnose habe?

Ja.

Viele Menschen suchen psychotherapeutische Unterstützung, ohne an einer klaren psychischen Erkrankung zu leiden.

Lebenskrisen.

Beziehungskonflikte.

Selbstwertprobleme.

Belastende Entscheidungen.

Anhaltender Stress.

Oder einfach der Wunsch, sich selbst besser zu verstehen.

All dies können gute Gründe für eine Psychotherapie sein.


Ist Psychotherapie nur etwas für Menschen mit schweren Problemen?

Nein.

Psychotherapie ist kein Zeichen dafür, dass etwas mit einem Menschen "nicht stimmt".

Viele Menschen möchten ihre Lebensqualität verbessern, wieder mehr innere Ruhe finden oder besser verstehen, weshalb bestimmte Situationen sie immer wieder belasten.

Je früher Unterstützung in Anspruch genommen wird, desto häufiger lassen sich belastende Entwicklungen rechtzeitig erkennen und verändern.


Ist Psychotherapie auch für Männer sinnvoll?

Ja.

Viele Männer warten sehr lange, bevor sie Unterstützung suchen.
Oft aus dem Gefühl heraus, Probleme allein lösen zu müssen.

Psychotherapie bietet einen geschützten Raum, Belastungen zu verstehen, neue Perspektiven zu entwickeln und den eigenen Handlungsspielraum zu erweitern.


Was ist Ihr Verständnis von Psychotherapie?

Psychotherapie bedeutet für mich nicht, Menschen zu verändern.
Sie bedeutet, Menschen dabei zu begleiten, sich selbst besser zu verstehen.

Ich bin überzeugt, dass nachhaltige Entwicklung dort beginnt, wo Menschen ihrem eigenen Erleben mit Interesse begegnen.

Nicht die Diagnose steht dabei im Mittelpunkt.

Sondern der Mensch.



Haben Sie noch Fragen?

Ich beantworte diese gerne persönlich.

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