Psychotherapie bedeutet sich selbst besser zu verstehen.


Nicht nur das Symptom zählt - sondern der Mensch.


Psychotherapie wird häufig mit der Behandlung psychischer Erkrankungen verbunden.

Sie kann jedoch weit mehr sein.

Sie bietet die Möglichkeit, sich selbst besser kennenzulernen, belastende Zusammenhänge zu verstehen und neue Erfahrungen zu entwickeln.

Nicht immer geht es um eine Diagnose.

Oft geht es um Fragen wie:

  • Warum reagiere ich immer wieder auf dieselbe Weise?

  • Weshalb fällt es mir schwer, Grenzen zu setzen?

  • Warum wiederholen sich bestimmte Beziehungsmuster?

  • Weshalb komme ich trotz aller Anstrengung nicht zur Ruhe?

  • Warum bin ich mit mir selbst oft so streng?

Psychotherapie eröffnet einen Raum, in dem solche Fragen ihren Platz haben dürfen.

Nicht, um möglichst schnell Antworten zu finden.

Sondern um Zusammenhänge zu erkennen.




Jeder Mensch entwickelt seinen eigenen Weg.

Jeder Mensch entwickelt im Laufe seines Lebens Möglichkeiten, mit Belastungen umzugehen.

Diese entstehen nicht zufällig.

Sie entwickeln sich aus unseren Erfahrungen, unseren Beziehungen und den Situationen, in denen wir leben.

Manche dieser Wege geben Halt.

Manche schützen.

Manche helfen, schwierige Zeiten zu überstehen.

Was früher sinnvoll oder sogar notwendig war, kann später jedoch selbst zur Belastung werden.

Deshalb interessiert mich nicht nur das aktuelle Problem.

Mich interessiert, wie es entstanden ist.

Denn wenn wir verstehen, weshalb etwas geworden ist, wie es heute ist, können neue Möglichkeiten entstehen.



Psychodynamische Psychotherapie

Meine therapeutische Arbeit basiert auf einem psychodynamischen Verständnis des Menschen.

Das bedeutet:

Aktuelle Beschwerden werden nicht isoliert betrachtet.

Sie werden im Zusammenhang mit Ihrer Lebensgeschichte verstanden.

Frühere Erfahrungen.

Beziehungen.

Innere Konflikte.

Unbewusste Muster.

All dies beeinflusst unser heutiges Erleben.

Nicht, weil die Vergangenheit unser Leben vollständig bestimmt.

Sondern weil sie Spuren hinterlässt.

Diese Spuren zu erkennen bedeutet nicht, in der Vergangenheit stehen zu bleiben.

Es bedeutet, die Gegenwart besser zu verstehen.




Symptome sind keine Gegner.

Viele Menschen wünschen sich, ihre Symptome möglichst schnell loszuwerden.

Das ist verständlich.

Aus meiner Sicht lohnt sich jedoch eine weitere Frage:

Welche Bedeutung hat dieses Symptom?

Angst.

Erschöpfung.

Innere Unruhe.

Selbstzweifel.

Wut.

Rückzug.

Nicht jedes Symptom entsteht aus demselben Grund.

Oft war es einmal eine sinnvolle Antwort auf eine belastende Situation.

Diese ursprüngliche Funktion zu erkennen und zu würdigen bedeutet nicht, beim Symptom stehen zu bleiben.

Es eröffnet vielmehr die Möglichkeit, neue Wege zu entwickeln.

Denn was verstanden wird, verliert häufig einen Teil seiner Notwendigkeit.




Der Körper gehört selbstverständlich dazu.

Wir erleben unser Leben nicht ausschließlich über Gedanken.

Freude.

Trauer.

Scham.

Angst.

Wut.

All dies zeigt sich auch körperlich.

Unser Körper reagiert häufig früher, als wir bewusst verstehen, was gerade geschieht.

Deshalb beziehe ich das Körpererleben selbstverständlich in die Psychotherapie ein.

Die Konzentrative Bewegungstherapie (KBT) ist dabei kein Zusatzangebot.

Sie ist Teil meines psychodynamischen Verständnisses.

Der Körper ist nicht das Gegenüber der Psyche.

Er ist der Ort, an dem psychisches Erleben stattfindet.

Das bewusste Wahrnehmen körperlicher Empfindungen kann helfen, Gefühle besser einzuordnen, Zusammenhänge zu erkennen und neue Erfahrungen zu ermöglichen.





Psychotherapie ist ein gemeinsamer Prozess.

Ich verstehe Psychotherapie nicht als Behandlung, bei der der Therapeut Lösungen vorgibt.

Ich sehe sie als gemeinsame Arbeit.

Sie bringen Ihr Leben mit.

Ihre Erfahrungen.

Ihre Fragen.

Ihre Zweifel.

Ich bringe mein psychotherapeutisches Wissen, meine Erfahrung und einen geschützten Rahmen mit.

Gemeinsam versuchen wir, Zusammenhänge zu verstehen.

Nicht um Schuld zu finden.

Sondern um Entwicklung zu ermöglichen.

Ich bin überzeugt:

Jeder Mensch trägt bereits vieles in sich, was für Veränderung notwendig ist.

Manchmal braucht es einen Ort und einen Menschen, der hilft, den Zugang dazu wiederzufinden.




Was sich durch Psychotherapie entwickeln kann.

Psychotherapie verspricht keine schnellen Lösungen.

Sie kann jedoch dazu beitragen,

  • sich selbst besser zu verstehen,

  • belastende Muster zu erkennen,

  • Gefühle besser einzuordnen,

  • Beziehungen bewusster zu gestalten,

  • einen wohlwollenderen Blick auf sich selbst zu entwickeln,

  • die eigenen Grenzen besser wahrzunehmen,

  • neue Handlungsmöglichkeiten zu entdecken.

Nicht mit dem Ziel, ein anderer Mensch zu werden.

Sondern sich selbst näherzukommen.




Der erste Schritt.

Der Beginn einer Psychotherapie erfordert häufig Mut.

Gerade Menschen, die Verantwortung tragen oder Belastungen lange allein bewältigt haben, erleben diesen Schritt oft als ungewohnt.

Im Erstgespräch lernen wir uns kennen.

Sie schildern Ihr Anliegen.

Ich erläutere Ihnen meine Arbeitsweise.

Gemeinsam überlegen wir, ob eine psychotherapeutische Begleitung für Sie passend sein kann.

In Ruhe.

Mit ausreichend Zeit für Ihre Fragen.


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