Über mich



Der Mensch stand für mich schon immer im Mittelpunkt.

Die Frage, weshalb Menschen fühlen, denken und handeln, wie sie es tun, begleitet mich seit vielen Jahren.

Schon lange bevor ich Psychotherapeut wurde, interessierte mich, was Menschen bewegt, wie Entwicklung gelingt und wodurch Veränderung möglich wird.

Mein beruflicher Weg führte mich zunächst in andere Tätigkeitsfelder.

Ich arbeitete im Bildungsbereich.

Übernahm Führungsverantwortung.

Begleitete Menschen in unterschiedlichen Lebenssituationen.

Dabei wurde mir immer deutlicher, dass nachhaltige Entwicklung selten durch Anweisungen entsteht.

Sie entsteht dort, wo Menschen sich verstanden fühlen und beginnen, sich selbst besser zu verstehen.

Diese Erkenntnis begleitet mich bis heute.




Ein persönlicher Lernweg.

Rückblickend war auch mein eigener beruflicher Weg ein Suchprozess.

Ich wollte verstehen, wie ich Menschen gut begleiten kann.

In der psychotherapeutischen Ausbildung wurde mir jedoch etwas Grundlegendes bewusst:

Um andere Menschen wirklich verstehen zu können, musste ich zunächst lernen, mich selbst besser kennenzulernen.

Diese Erfahrung hat meine therapeutische Haltung nachhaltig geprägt.

Sie hat mir gezeigt, dass Entwicklung nicht durch Perfektion entsteht.

Sondern durch die Bereitschaft, sich selbst offen zu begegnen.

Ein Gedanke von Martin Buber begleitet mich dabei bis heute.

Wirkliche Begegnung entsteht dort, wo Menschen einander als Menschen begegnen.

Nicht als Rollen.

Nicht als Diagnosen.

Nicht als Funktionen.




Was mich in meiner Arbeit bewegt.

Es gibt Momente in einer Psychotherapie, die sich kaum in Worte fassen lassen.

Ein Mensch beginnt plötzlich, sich selbst mit anderen Augen zu sehen.

Etwas, das lange unverständlich war, erhält einen Zusammenhang.

Ein Gefühl, das bisher nur belastend erschien, wird nachvollziehbar.

Oder es entsteht das gemeinsame Erleben:

"Jetzt verstehe ich mich ein Stück besser."

Diese Augenblicke berühren mich immer wieder.

Nicht, weil sie spektakulär sind.

Sondern weil sie oft den Beginn einer nachhaltigen Entwicklung markieren.




Wie ich arbeite.

Meine therapeutische Arbeit basiert auf einer psychodynamisch-psychoanalytischen Haltung.

Sie verbindet die Bedeutung von Beziehung, Lebensgeschichte und unbewussten Prozessen mit dem unmittelbaren Erleben im Hier und Jetzt.

Dabei spielt für mich auch der Körper eine wesentliche Rolle.

Die Konzentrative Bewegungstherapie (KBT) ist eine in Österreich anerkannte  Psychotherapiemethode im Psychoanalytischen-Psychodynamischen-Cluster.

Für mich ist sie kein zusätzlicher Baustein.

Sie ist selbstverständlicher Bestandteil meiner therapeutischen Haltung.

Der Körper ist nicht nur Ausdruck psychischen Erlebens.

Er ist der Ort, an dem psychisches Erleben erfahrbar wird.

Deshalb kann das bewusste Wahrnehmen des Körpererlebens helfen, Zusammenhänge zu erkennen, Gefühle besser zu verstehen und neue Erfahrungen zu ermöglichen.




Was mir wichtig ist.

Ich möchte Menschen nicht sagen, wie sie leben sollen.

Ich möchte sie dabei begleiten, ihren eigenen Weg zu entdecken.

Ich sehe meine Aufgabe nicht darin, fertige Lösungen zu entwickeln.

Sondern einen geschützten Raum zu schaffen, in dem Menschen ihre eigenen Lösungen finden können.

Psychotherapie bedeutet für mich deshalb,

gemeinsam wahrzunehmen.

Gemeinsam zu erkennen.

Gemeinsam zu verstehen.

Denn ich bin überzeugt:

Nachhaltige Entwicklung entsteht nicht dadurch, dass Menschen jemand anderem ähnlich werden.

Sie entsteht dort, wo sie beginnen, sich selbst näherzukommen.




Was Sie von mir erwarten dürfen.

Sie dürfen erwarten,

dass ich Ihnen aufmerksam zuhöre.

Dass ich mich ehrlich für Ihre Geschichte interessiere.

Dass wir gemeinsam versuchen, Zusammenhänge zu verstehen.

Und dass wir dabei auch schwierigen Themen mit Respekt, Geduld und Offenheit begegnen.

Ich verspreche Ihnen keine schnellen Lösungen.

Ich verspreche Ihnen auch nicht, dass jeder Weg einfach sein wird.

Ich verspreche Ihnen jedoch,

dass ich Ihnen als verlässliches therapeutisches Gegenüber begegne.

Mit fachlicher Kompetenz.

Mit Interesse.

Mit Wertschätzung.

Und mit der Überzeugung,

dass Entwicklung möglich ist.




Persönlich.

Ich bin neugierig auf Menschen.

Auf ihre Geschichten.

Auf das, was sie geprägt hat.

Und auf das, was in ihnen an Entwicklung möglich ist.

Neben aller Ernsthaftigkeit gehört für mich auch Humor zum Leben.

Nicht, um Schwierigkeiten kleinzureden.

Sondern weil ein gemeinsames Lächeln manchmal genau dort entsteht, wo sich ein Mensch wieder ein Stück lebendiger fühlt.


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